Glossar
CI, ArtPro, Proof: In unserer Arbeit fallen viele Fachbegriffe. Hier erklären wir die wichtigsten kurz und verständlich. Und zeigen, wo sie in unseren Leistungen und Projekten eine Rolle spielen.
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ArtPro
Spezialsoftware für die Druckvorstufe von Verpackungen. Damit werden Druckdaten so aufbereitet, dass sie exakt zu Stanzform, Druckverfahren und Material passen.
Warum das wichtig ist: Grafikprogramme allein reichen für Verpackungsdruck oft nicht. Mit ArtPro entstehen Druckdaten, die Druckereien ohne Nacharbeit übernehmen können. Das spart Korrekturschleifen und verhindert teure Fehldrucke.
Auflösung (dpi)
Die Bildschärfe, angegeben in dpi (dots per inch), also Bildpunkten pro Zoll. Für den Druck sind in der Regel 300 dpi in Originalgröße nötig, für Bildschirme reichen deutlich weniger.
Warum das wichtig ist: Ein Bild, das auf der Website scharf wirkt, wird im Druck oft pixelig. Wer Bildmaterial früh in passender Auflösung bereitstellt, vermeidet Verzögerungen und Qualitätsverluste in der Produktion.
Auch bekannt als: Bildauflösung, ppi
Siehe auch: Vektorgrafik, Prepress
Beschnitt
Ein schmaler Rand, um den Druckdaten über das Endformat hinaus angelegt werden, meist 2 bis 3 Millimeter. Nach dem Druck wird dieser Rand abgeschnitten.
Warum das wichtig ist: Papier lässt sich nie auf den Zehntelmillimeter genau schneiden. Ohne Beschnitt entstehen an randabfallenden Motiven weiße Kanten. Fehlt er, kommen Druckdaten zurück und Termine verschieben sich.
Auch bekannt als: Anschnitt, Beschnittzugabe
Bildbearbeitung
Die Optimierung von Fotos und Grafiken für ihren Einsatz. Dazu gehören Retusche, Farbkorrektur, Freistellen und Composing.
Warum das wichtig ist: Bei großen Sortimenten müssen hunderte Produktbilder in Katalog, Onlineshop und auf Verpackungen gleich wirken. Professionelle Bildbearbeitung sichert eine einheitliche Qualität über alle Kanäle und Märkte.
Bildgenerierung
Das Erstellen von Bildern mit Künstlicher Intelligenz. Aus einer Beschreibung entstehen Motive, Varianten oder Hintergründe, die anschließend gezielt weiterbearbeitet werden.
Warum das wichtig ist: KI-Bilder machen Konzepte früh entscheidungsfähig und ersetzen Shootings dort, wo sie zu teuer oder zu langsam wären. Entscheidend ist ein Einsatz, der Markenrichtlinien und Nutzungsrechte berücksichtigt.
Branding
Der gesamte Prozess, eine Marke aufzubauen und zu führen. Er reicht von Positionierung und Namensfindung über Logo und Gestaltung bis zur Art, wie eine Marke spricht und auftritt.
Warum das wichtig ist: Eine klar positionierte Marke macht Produkte im Wettbewerb unterscheidbar und mindert den Preisdruck. Bei vielen Produktlinien schafft sie zudem die Struktur, mit der neue Produkte schneller an den Markt gehen.
Siehe auch: CI, Corporate Design
Briefing
Die schriftliche Aufgabenbeschreibung zu Beginn eines Projekts. Sie hält Ziele, Zielgruppe, Rahmenbedingungen, Budget und Termine fest.
Warum das wichtig ist: Ein klares Briefing ist die Basis für jedes Angebot und jede Freigabe. Es verhindert Missverständnisse zwischen Abteilungen und Agentur und spart Korrekturschleifen.
Auch bekannt als: Auftragsbeschreibung
Siehe auch: Konzeption, Moodboard
CI (Corporate Identity)
Das Selbstverständnis eines Unternehmens: wofür es steht, wie es handelt, kommuniziert und aussieht. Die CI ist der Rahmen, aus dem sich alle sichtbaren Elemente einer Marke ableiten.
Warum das wichtig ist: CI und Corporate Design werden oft verwechselt. In großen Organisationen sorgt eine klare CI dafür, dass Standorte, Abteilungen und Partner nach außen mit einer Stimme auftreten.
CMS (Content-Management-System)
Ein System, mit dem Inhalte einer Website ohne Programmierkenntnisse erstellt, bearbeitet und veröffentlicht werden. Bekannte Beispiele sind WordPress und Typo3.
Warum das wichtig ist: Mit einem passenden CMS pflegt das Marketing Inhalte selbst, ohne für jede Änderung Entwickler zu beauftragen. Rechte und Freigabeprozesse sorgen dafür, dass auch große Redaktionsteams sicher und markenkonform arbeiten.
Auch bekannt als: Redaktionssystem
CMYK
Das Farbsystem für den Druck. Alle Farben entstehen aus den vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz.
Warum das wichtig ist: Bildschirme zeigen Farben im RGB-System, der Druck arbeitet mit CMYK. Wer Daten von Anfang an richtig anlegt, vermeidet Farbabweichungen zwischen der Freigabe am Monitor und dem gedruckten Produkt.
Auch bekannt als: Vierfarbdruck, Euroskala
Siehe auch: RGB, Sonderfarbe (Pantone), Proof
Comficiency®
Unsere Wortschöpfung aus Communication und Efficiency. Comficiency® steht für effiziente Kommunikation mit sicherem Gespür für Märkte, Trends und Entwicklungen, umgesetzt mit viel Marketing-Know-how, effizienten Prozessen und innovativen Technologien.
Warum das wichtig ist: Gute Ideen allein reichen nicht. Sie müssen zuverlässig, schnell und wirtschaftlich umgesetzt werden. Comficiency® beschreibt, wie wir beides verbinden: mit klaren Prozessen, kurzen Wegen und messbaren Ergebnissen.
Composing
Das Zusammensetzen mehrerer Bilder zu einem neuen, stimmigen Motiv. So entstehen Szenen, die sich nicht oder nur mit großem Aufwand fotografieren lassen, etwa ein Produkt in verschiedenen Einsatzumgebungen.
Warum das wichtig ist: Ein einziges Produktfoto lässt sich per Composing in viele Anwendungswelten setzen, für unterschiedliche Märkte, Zielgruppen und Kampagnen. Das spart Shootings und hält die Bildsprache einheitlich.
Auch bekannt als: Bildmontage, Fotomontage
Copywriting
Das Schreiben von Texten, die verkaufen und überzeugen. Dazu gehören Claims, Headlines, Verpackungstexte, Anzeigen und Inhalte für Websites.
Warum das wichtig ist: Auf Verpackung, Datenblatt oder Messestand bleiben oft nur Sekunden. Präzise Texte bringen den Produktnutzen auf den Punkt und halten die Tonalität der Marke über alle Produkte und Kanäle einheitlich.
Auch bekannt als: Werbetext
Corporate Design
Das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dazu gehören Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und die Regeln, wie diese Elemente eingesetzt werden.
Warum das wichtig ist: Ein verbindliches Corporate Design spart bei jedem neuen Medium Abstimmungsaufwand. Abteilungen, Standorte und Dienstleister arbeiten nach denselben Regeln, und die Marke bleibt überall wiedererkennbar.
Auch bekannt als: CD, Erscheinungsbild
DAM (Digital Asset Management)
Eine zentrale Datenbank für digitale Markeninhalte wie Bilder, Logos, Videos und Druckdaten, mit Suchfunktion, Versionen und Nutzungsrechten.
Warum das wichtig ist: Statt Dateien per Mail und auf Laufwerken zu suchen, greifen Teams, Standorte und Agenturen auf dieselben freigegebenen Daten zu. Das spart Zeit und verhindert, dass veraltete Logos oder Bilder im Umlauf sind.
Auch bekannt als: Mediendatenbank
Siehe auch: PIM, Data Governance
Data Governance
Die gezielte Gestaltung von Inhalten, damit sie verstanden werden und wirken. Design ordnet Informationen, schafft Wiedererkennung und übersetzt eine Botschaft in Form, Farbe, Schrift und Bild.
Warum das wichtig ist: Bei uns ist Design kein Selbstzweck. Es folgt der Strategie, berücksichtigt Produktion und Budget von Anfang an und ist so angelegt, dass interne Teams es später konsistent weiterführen können.
Design
Unsere Wortschöpfung aus Communication und Efficiency. Comficiency® steht für effiziente Kommunikation mit sicherem Gespür für Märkte, Trends und Entwicklungen, umgesetzt mit viel Marketing-Know-how, effizienten Prozessen und innovativen Technologien.
Warum das wichtig ist: Gute Ideen allein reichen nicht. Sie müssen zuverlässig, schnell und wirtschaftlich umgesetzt werden. Comficiency® beschreibt, wie wir beides verbinden: mit klaren Prozessen, kurzen Wegen und messbaren Ergebnissen.
Dummy-Bau
Die Herstellung eines physischen Musters, meist einer Verpackung, in Originalgröße und vor der eigentlichen Produktion. Der Dummy zeigt Form, Material, Haptik und Wirkung so, wie sie später im Regal aussehen.
Warum das wichtig ist: Ein Dummy gibt allen Beteiligten von Marketing bis Vertrieb eine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Änderungen werden geklärt, bevor Werkzeuge und Auflagen bezahlt sind.
Auch bekannt als: Mock-up, Muster
Employer Branding
Der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke. Ein Unternehmen zeigt dabei nach innen und außen, wofür es als Arbeitgeber steht und warum es sich lohnt, dort zu arbeiten.
Warum das wichtig ist: Im Wettbewerb um Fachkräfte entscheidet die Arbeitgebermarke mit, wer sich bewirbt und wer bleibt. Eine klare Positionierung als Arbeitgeber kann Recruiting-Kosten senken und stärkt die Bindung im Unternehmen.
Food-Fotografie
Die professionelle Fotografie von Lebensmitteln und Gerichten. Licht, Styling und Perspektive werden so gewählt, dass ein Produkt appetitlich und echt wirkt.
Warum das wichtig ist: Im Lebensmittelhandel entscheiden Bilder auf Verpackung, im Listungsgespräch und im Onlineshop über den Abverkauf mit. Professionelle Foodfotos überzeugen Endkunden ebenso wie Einkäufer im Handel.
Auch bekannt als: Foodfotografie, Food Styling
Illustration
Zeichnerisch gestaltete Bilder, von der feinen Linienzeichnung bis zur aufwendigen digitalen Grafik. Illustrationen erklären, erzählen oder geben einer Marke einen eigenen Stil.
Warum das wichtig ist: Illustrationen machen komplexe Produkte, Abläufe und Technik verständlich, wo Fotos an Grenzen stoßen. Zugleich schaffen sie eine eigene Bildwelt, die sich von Wettbewerbern mit Standardfotos abhebt.
360°-Kommunikation
Ein Ansatz, bei dem alle Kanäle und Maßnahmen einer Marke aufeinander abgestimmt werden, von der Website über Messe und Vertrieb bis zur Verpackung. Statt einzelner Aktionen entsteht ein geschlossenes Gesamtbild.
Warum das wichtig ist: Kunden begegnen einer Marke an vielen Stellen, oft über Monate. Wenn alle Kanäle dieselbe Botschaft erzählen, verstärken sie sich gegenseitig, und das Budget wirkt deutlich effizienter.
Auch bekannt als: Integrierte Kommunikation, Omnichannel
Siehe auch: Touchpoint, Kommunikation & Content
Key Visual
Das zentrale Bildmotiv einer Kampagne oder Marke. Es fasst die Botschaft in einem Bild zusammen und wird über alle Medien hinweg eingesetzt.
Warum das wichtig ist: Ein starkes Key Visual macht eine Kampagne auf Messestand, Anzeige, Website und Verpackung sofort wiedererkennbar. Es lässt sich für viele Formate und Märkte adaptieren, ohne jedes Mal neu zu starten.
Kommunikation & Content
Die Planung und Erstellung von Inhalten, mit denen eine Marke ihre Zielgruppen erreicht. Dazu gehören Texte, Bilder, Videos und Beiträge für Website, Social Media, Newsletter oder Print.
Warum das wichtig ist: Lange Entscheidungsprozesse brauchen kontinuierliche Präsenz. Gut geplanter Content begleitet Interessenten über Wochen und Monate und liefert dem Vertrieb Argumente für jedes Gespräch.
Konzeption
Die Phase, in der aus Zielen und Ideen ein durchdachter Plan wird. Sie legt fest, welche Botschaft über welche Kanäle, in welcher Form und für wen umgesetzt wird.
Warum das wichtig ist: Ein gutes Konzept verhindert teure Umwege. Es bündelt die Anforderungen aller Beteiligten und sorgt dafür, dass Budget und Maßnahmen auf dasselbe Ziel einzahlen.
Korrekturschleife
Eine Runde, in der der Kunde einen Entwurf prüft, Änderungen anmerkt und die Agentur sie umsetzt. Am Ende steht die Freigabe, mit der ein Stand verbindlich bestätigt wird.
Warum das wichtig ist: Klar vereinbarte Korrekturschleifen halten Projekte im Zeit- und Budgetrahmen. Wird das Feedback aller Beteiligten in einer Runde gesammelt, sinkt der Abstimmungsaufwand deutlich.
Auch bekannt als: Korrekturrunde, Freigabeprozess
Landingpage
Eine einzelne Webseite, die auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet ist, etwa eine Anfrage, einen Download oder eine Anmeldung. Besucher kommen meist über Anzeigen, Newsletter oder Suchmaschinen dorthin.
Warum das wichtig ist: Landingpages machen Kampagnen messbar. Sie führen Interessenten ohne Ablenkung zur Anfrage und zeigen genau, welche Maßnahme wie viele Kontakte bringt.
Auch bekannt als: Zielseite
Moodboard
Eine Collage aus Bildern, Farben, Schriften und Materialien, die die gewünschte Stimmung eines Projekts sichtbar macht.
Warum das wichtig ist: Ein Moodboard bringt alle Beteiligten früh auf eine gemeinsame Vorstellung. Richtungsentscheidungen fallen, bevor aufwendige Entwürfe entstehen.
Auch bekannt als: Stimmungsbild
Siehe auch: Briefing, Key Visual
Nutzungsrechte
Sie legen fest, wo, wie lange und in welchem Umfang Entwürfe, Fotos, Texte oder Illustrationen genutzt werden dürfen. In Deutschland bleibt das Urheberrecht beim Urheber, übertragen werden die Nutzungsrechte.
Warum das wichtig ist: Klare Nutzungsrechte schaffen Rechtssicherheit, etwa wenn ein Motiv später international, in neuen Medien oder über Jahre eingesetzt wird. Wer den Umfang früh festlegt, vermeidet Nachforderungen.
Auch bekannt als: Lizenzen, Bildrechte
Siehe auch: Bildgenerierung, Food-Fotografie
Packaging Design
Die Gestaltung von Verpackungen, die schützen, informieren und verkaufen. Sie verbindet Markenauftritt, Pflichtangaben, Material und Herstellbarkeit zu einem Produkt, das im Regal überzeugt.
Warum das wichtig ist: Die Verpackung ist oft der erste Kontakt mit dem Kunden und muss zugleich Handel, Logistik und gesetzliche Vorgaben bedienen. Gutes Packaging Design verbindet Verkaufswirkung mit Herstellbarkeit und Kostenkontrolle über ganze Produktfamilien.
Auch bekannt als: Verpackungsdesign
PIM (Product Information Management)
Ein System, in dem alle Produktinformationen zentral gepflegt werden, etwa technische Daten, Texte, Preise und Bilder. Von dort werden Katalog, Onlineshop, Datenblätter und Verpackungen mit Daten versorgt.
Warum das wichtig ist: Bei großen Sortimenten ist ein PIM die Grundlage für korrekte und einheitliche Produktangaben in allen Kanälen. Änderungen werden einmal gepflegt und landen automatisch überall.
Siehe auch: Data Governance, DAM
POS (Point of Sale)
Der Ort, an dem ein Produkt gekauft wird, also das Regal im Supermarkt, die Theke im Fachhandel oder der Kassenbereich. Im Marketing steht POS für alle Maßnahmen, die genau dort wirken.
Warum das wichtig ist: Am POS steht ein Produkt direkt neben dem Wettbewerb. Verpackung, Platzierung und Verkaufsförderung entscheiden hier in Sekunden, ob es im Einkaufswagen landet.
Auch bekannt als: Point of Purchase, Verkaufsort
Siehe auch: VKF, Packaging Design
Positionierung
Die klare Antwort darauf, wofür eine Marke steht, für wen sie da ist und was sie vom Wettbewerb unterscheidet. Sie ist das Fundament, auf dem Strategie, Design und Kommunikation aufbauen.
Warum das wichtig ist: In vergleichbaren Märkten entscheidet oft nicht das Produkt, sondern die Wahrnehmung. Eine klare Positionierung macht Unterschiede sichtbar, stärkt die Preisposition und gibt allen Maßnahmen eine Richtung.
Auch bekannt als: Markenpositionierung
Prepress
Alle Arbeitsschritte zwischen fertigem Design und Druck. Daten werden geprüft, Farben angepasst und druckfertige Dateien für die jeweilige Druckerei und das Druckverfahren erstellt.
Warum das wichtig ist: Fehler, die hier übersehen werden, landen in der gesamten Auflage. Eine saubere Druckvorstufe sichert Termine, vermeidet Reklamationen und hält die Qualität auch bei wechselnden Druckereien konstant.
Auch bekannt als: Druckvorstufe
Siehe auch: Reinzeichnung, ArtPro, Proof
Print Consulting
Die Beratung rund um gedruckte Medien. Sie umfasst die Wahl von Druckverfahren, Papier, Material und Veredelung sowie die Abstimmung mit Druckereien bis zur fertigen Produktion.
Warum das wichtig ist: Material, Verfahren und Veredelung entscheiden über Wirkung, Stückkosten und Nachhaltigkeit. Fundierte Beratung schafft Transparenz beim Einkauf von Druckleistungen und vermeidet Überraschungen in der Produktion.
Auch bekannt als: Druckberatung, Produktionsbegleitung
Proof
Ein farbverbindlicher Probedruck. Er zeigt vor dem eigentlichen Druck, wie Farben und Details auf dem Endprodukt aussehen werden.
Warum das wichtig ist: Bildschirme zeigen Farben unterschiedlich. Der Proof ist die verbindliche Referenz für Freigaben zwischen Marketing, Agentur und Druckerei und die Grundlage, falls es zu Reklamationen kommt.
Reinzeichnung
Die technisch exakte, druckfertige Umsetzung eines freigegebenen Entwurfs. Maße, Farben, Texte und alle Vorgaben der Druckerei werden dabei millimetergenau angelegt.
Warum das wichtig ist: Erst die Reinzeichnung macht aus einem Entwurf ein Produkt, das sich zuverlässig drucken lässt. Bei Verpackungen mit vielen Sorten und Sprachvarianten entscheidet sie über Tempo und Fehlerfreiheit.
Auch bekannt als: Final Artwork
RGB
Das Farbsystem für Bildschirme. Alle Farben entstehen aus Licht in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau.
Warum das wichtig ist: Websites, Präsentationen, Social Media und Videos werden in RGB angelegt, Druckprodukte in CMYK. Weil RGB deutlich leuchtendere Farben darstellen kann, braucht jede Marke festgelegte Farbwerte für beide Systeme. Nur so wirkt sie auf dem Bildschirm und im Druck gleich.
Auch bekannt als: Bildschirmfarben, HEX-Werte
Siehe auch: CMYK, Corporate Design
Stanzkontur
Die Linienzeichnung, die festlegt, wo eine Verpackung aus dem Druckbogen gestanzt, gerillt und gefalzt wird. Sie ist die Grundlage für jedes Verpackungslayout.
Warum das wichtig ist: Nur wenn Gestaltung und Stanzkontur exakt zusammenpassen, sitzen Logo, Texte und Pflichtangaben später an der richtigen Stelle. Fehler an dieser Stelle kosten neue Werkzeuge und ganze Auflagen.
Auch bekannt als: Stanzlinie
SEO (Suchmaschinenoptimierung)
Alle Maßnahmen, die eine Website in den unbezahlten Ergebnissen von Suchmaschinen wie Google besser sichtbar machen. Dazu gehören Inhalte, Technik und Verlinkung.
Warum das wichtig ist: Wer bei relevanten Suchbegriffen gefunden wird, gewinnt Anfragen ohne laufende Werbekosten. Für B2B-Unternehmen ist die Suche oft der erste Schritt im Einkaufsprozess.
Siehe auch: Landingpage, Webdesign
Sonderfarbe (Pantone)
Eine exakt festgelegte Druckfarbe, die nicht aus den vier CMYK-Farben gemischt, sondern fertig angemischt gedruckt wird. Das bekannteste System dafür ist Pantone.
Warum das wichtig ist: Mit Sonderfarben sehen Markenfarben auf jedem Produkt und bei jeder Druckerei gleich aus. Für ein einheitliches Erscheinungsbild über viele Produkte und Lieferanten ist das oft unverzichtbar.
Auch bekannt als: Schmuckfarbe, Volltonfarbe, HKS
Siehe auch: CMYK, Corporate Design
Strategie
Der langfristige Plan, wie eine Marke oder ein Unternehmen seine Ziele erreicht. Sie klärt, wo man im Markt steht, wen man ansprechen will und womit man sich vom Wettbewerb unterscheidet.
Warum das wichtig ist: Ohne Strategie verteilen sich Budgets auf Einzelmaßnahmen. Sie gibt Geschäftsführung, Marketing und Vertrieb eine gemeinsame Richtung und macht Erfolge messbar.
Auch bekannt als: Markenstrategie, Strategieentwicklung
Styleguide
Das Regelwerk, das festlegt, wie eine Marke gestaltet wird. Es beschreibt Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Layouts mit Beispielen für die Anwendung.
Warum das wichtig ist: Ein Styleguide macht die Marke unabhängig von einzelnen Personen. Interne Teams, Standorte und Dienstleister können damit selbstständig markenkonform arbeiten.
Auch bekannt als: Brand Guidelines, Gestaltungsrichtlinien, CD-Manual
Siehe auch: Corporate Design, CI
Touchpoint
Jeder Berührungspunkt zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden, zum Beispiel Website, Messestand, Außendienst, Verpackung, Rechnung oder Serviceanruf.
Warum das wichtig ist: Kunden bilden sich ihr Bild aus der Summe aller Touchpoints. Wer sie kennt und gezielt gestaltet, schafft ein durchgängiges Markenerlebnis und erkennt, wo Interessenten verloren gehen.
Auch bekannt als: Kontaktpunkt, Berührungspunkt
Siehe auch: 360°-Kommunikation, Corporate Design
Typo3
Ein kostenloses Open-Source-System zur Verwaltung von Websites. Typo3 wird vor allem von mittelständischen und großen Unternehmen genutzt, die viele Seiten, Sprachen oder Redakteure verwalten.
Warum das wichtig ist: Viele Unternehmenswebsites laufen auf Typo3, oft mit mehreren Sprachversionen und Redaktionsteams. Wer das System beherrscht, entwickelt bestehende Websites weiter, statt einen teuren Neuaufbau anzustoßen.
Vektorgrafik
Eine Grafik, die aus mathematisch beschriebenen Linien und Flächen besteht statt aus Pixeln. Sie lässt sich beliebig vergrößern, ohne an Schärfe zu verlieren. Typische Formate sind AI, EPS, SVG und PDF.
Warum das wichtig ist: Logos, Icons und Schriftzüge müssen vom Kugelschreiber bis zur Messewand scharf bleiben. Deshalb gehören sie als Vektordatei ins Markenpaket, nicht als JPG.
Auch bekannt als: Vektordatei
Siehe auch: Auflösung, Styleguide
Veredelung
Zusätzliche Bearbeitung eines Druckprodukts, die Optik und Haptik aufwertet. Dazu gehören Prägung, Heißfolie, Spot- oder Softtouch-Lack und Kaschierungen.
Warum das wichtig ist: Veredelungen heben ein Produkt im Regal und in der Hand hervor und vermitteln Wertigkeit. Gleichzeitig beeinflussen sie Kosten und Recyclingfähigkeit, deshalb lohnt eine frühe Abstimmung.
Siehe auch: Corporate Design, CI
VKF (Verkaufsförderung)
Alle Maßnahmen, die direkt am Ort des Kaufs zum Zugreifen bewegen. Dazu gehören Displays, Aufsteller, Regalstopper, Aktionsverpackungen und Promotions im Handel.
Warum das wichtig ist: Viele Kaufentscheidungen fallen erst am Regal. Wirkungsvolle Verkaufsförderung unterstützt Listungen im Handel, stärkt die Präsenz am Point of Sale und macht Aktionen planbar.
Auch bekannt als: POS-Marketing
Siehe auch: POS, Packaging Design
Webdesign
Die Gestaltung von Websites, von Struktur und Navigation bis zu Layout, Typografie und Bildsprache. Dabei zählt nicht nur, wie eine Seite aussieht, sondern wie leicht Besucher finden, was sie suchen.
Warum das wichtig ist: Für Industrieunternehmen ist die Website Vertriebswerkzeug, Informationsquelle und Bewerberportal zugleich. Gutes Webdesign macht komplexe Angebote verständlich und führt die richtigen Besucher zur Anfrage.
Siehe auch: Typo3, Design, CMS, Landingpage
WordPress
Das weltweit am häufigsten genutzte CMS. WordPress ist kostenlos, flexibel erweiterbar und eignet sich vom Unternehmensauftritt bis zum Onlineshop.
Warum das wichtig ist: Durch die große Verbreitung gibt es für fast jede Anforderung erprobte Erweiterungen und viele Fachleute. Das macht Websites schnell umsetzbar und unabhängig von einzelnen Dienstleistern. Entscheidend sind regelmäßige Updates und eine saubere technische Basis.